top of page

INFO

  • Yakhirtin.jpg

    Das Yak ist eine große, kräftig gebaute Rinderart, die vor allem für ihre außergewöhnliche Anpassung an extreme Lebensbedingungen bekannt ist. Seit Jahrtausenden spielt es eine zentrale Rolle im Leben der Menschen in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens – wie etwa in der Mongolei –, wo Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt fallen.


    Yaks können hier Temperaturen von bis zu –40 °C problemlos überstehen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei ihr langes, dichtes Fell, das sie zuverlässig vor extremer Kälte schütz.. Ihre Fellfarben reichen von schwarz und dunkelbraun bis hin zu weiß oder gescheckt.​

    ​

    Für viele Hochlandbewohner und Nomaden in den kargen Berglandschaften ist das Yak lebenswichtig und bildet eine zentrale Lebensgrundlage. Es liefert Milch zur Herstellung von Butter, Käse und Joghurt, Fleisch, Wolle und Fell für Kleidung und Zelte, Dung als Brennstoff sowie wertvolle Arbeitskraft als Last- und Reittier. Ohne das Yak wäre ein Leben in diesen Gebieten kaum möglich.

  • Yakwolle zählt zu den hochwertigsten und funktionalsten Naturfasern der Welt. Um den extremen Temperaturen Zentralasiens von bis zu –40 °C zu trotzen, bildet das Yak eine besonders feine und dichte Unterwolle. Diese Fasern schließen viel Luft ein, die als natürlicher Isolator wirken, und speichern gleichzeitig Körperwärme effizient, ohne zu überhitzen. Dadurch bleibt die Wärme konstant, während Feuchtigkeit optimal reguliert wird und Gerüche kaum entstehen.


     

    Gleichzeitig ist Yakwolle weich, nahezu kratzfrei und von Natur aus lanolinfrei, wodurch sie auch für empfindliche Haut perfekt geeignet ist. Im Gegensatz zu Kaschmir verfilzt oder pillt feine Yakwolle deutlich weniger, weil die Fasern eine robuste, elastische Struktur haben. Je häufiger man sie trägt, desto weicher und schöner wird sie.

    ​

    Auch optisch begeistert Yakwolle durch ihre natürlichen, erdigen Farbtöne - ungefärbt und naturbelassen. Jedes Produkt trägt die Authentizität und Ursprünglichkeit seiner Herkunft in sich.

    ​

    All diese aussergewöhnlichen Eigenschaften machen Yakwolle zum perfekten Begleiter für jeden Tag und ganz besonders kalte Tage.

  • Yaks besitzen ein zweilagiges Fell. Das grobe, lange Deckhaar schützt vor Wind, Regen und Schnee. Darunter wächst im Winter die feine Unterwolle – und genau diese bildet den begehrten Rohstoff. Im Frühjahr verliert das Yak die feine Unterwolle auf natürliche Weise, wenn in den Bergregionen langsam der Sommer einkehrt.

     

    Bevor die Wolle ganz verloren geht oder vom Winde verweht wird, wird sie von Hand mit speziell angefertigten Kämmen ausgekämmt und gesammelt. Das tut den Tieren gut und ist völlig schmerzfrei. Diese tierfreundliche Art der Wollgewinnung ist in der Mongolei tief verwurzelt und reflektiert den respektvollen Umgang der mongolischen Nomaden mit ihren Tieren.

    ​

    So entsteht ein nachhaltiger Rohstoff, der seit Jahrhunderten von den Nomaden geschätzt und genutzt wird und ihnen eine zusätzliche Einkommensquelle ermöglicht.

bottom of page